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Nan Goldin, Berlin Work

 

Schluss, aus, vorbei: heute geht die erfolgreiche Nan-Goldin-Ausstellung in der Berlinischen Galerie zu Ende. Doch bevor Finito ist, fügt die Künstlerin als kleines Abschiedsleckerli eine aktuelle Arbeit hinzu. Die Präsentation der der Diashow „Scopophilia” am 27.3.2011. Nan Goldins Fotografien sind Bilder ihres Lebens. Sie zeigen in unerschöpflicher Fülle die “Familie” Goldins – ihre Freunde, Bekannten, Liebhaber. Seit sie mit 14 Jahren ihr Elternhaus verließ, lebte sie mit einer Subkulturszene von Drag Queens, Transvestiten und Homosexuellen zuerst in Boston und ab 1978 in New York. 1991 kam sie durch ein DAAD-Stipendium nach Berlin und blieb hier mit kurzen Unterbrechungen bis 1994. Seither ist sie immer wieder zurückgekehrt.

Die Ausstellung gibt mit 80 teils noch nie gezeigten Fotografien einen umfassenden Überblick der in Berlin entstandenen Arbeiten. Thematisch und chronologisch präsentiert gewähren Künstler- und Selbstporträts, Interieurs und Stillleben einen Einblick in die Person und das Umfeld der Künstlerin. Vier Bildtableaus, die so genannten “grids”, leisten als narrative Sequenzen einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Goldins Berlin-Bild, dem Ort der Kreation und Transition.

www.berlinischegalerie.de

Foto: Nan Goldin, Bea with the blue drink, O-Bar, West-Berlin, 1984, Cibachrome, 51 x 61 cm, © Nan Goldin / Courtesy Matthew Marks Gallery, New York

Von Jürgen Jehle